Was ist der Jumpstart Our Business Startups Act?
Das Jumpstart Our Business Startups (JOBS) -Gesetz ist eine US-Gesetzgebung, die am 5. April 2012 von Präsident Barack Obama unterzeichnet wurde und die von der US-Börsenaufsicht SEC (Securities And Exchange Commission) erlassenen Vorschriften für Kleinunternehmen lockert. Es senkt die Melde- und Offenlegungspflichten für Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 1 Milliarde US-Dollar und ermöglicht die Werbung für Wertpapierangebote. Es ermöglicht auch einen besseren Zugang zu Crowd-Funding und erweitert die Anzahl der Unternehmen, die Aktien anbieten können, ohne die SEC-Registrierung zu durchlaufen.
Die zentralen Thesen
- Das JOBS-Gesetz lockert Vorschriften zu Berichterstattung, Aufsicht und Werbung für Unternehmen, die versuchen, Investorengelder zu beschaffen. Das Gesetz erlaubt Unternehmen mit einem Umsatz unter 1 Mrd. USD, weniger Informationen an Investoren weiterzugeben. Das Gesetz erlaubt nicht akkreditierten Investoren, durch Crowdfunding und " Mini-IPOs "
Grundlegendes zur Starthilfe Unser Unternehmensgründungsgesetz (Business Startups Act, JOBS)
Das JOBS-Gesetz soll Start-ups die Kapitalbeschaffung erleichtern. Zweitens sollen Privatanlegern die Möglichkeit gegeben werden, in Startups zu investieren. Befürworter der Gesetzgebung behaupteten, die SEC-Regeln verhinderten, dass Start-ups das Kapital aufbringen konnten, das sie zur Expansion benötigten. Gegner behaupteten, dass SEC-Regelungen existieren, um Aufsicht und Transparenz zu gewährleisten, die verhindern, dass Menschen Investoren betrügen.
Das JOBS-Gesetz definiert die Kategorie der "Wachstumsunternehmen", die die SEC als ein Unternehmen definiert, das im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr Aktien mit einem jährlichen Bruttoumsatz von weniger als 1 Milliarde US-Dollar emittiert. Das JOBS-Gesetz verringert die Melde- und Aufsichtspflichten für diese Unternehmen. Vor dem JOBS-Gesetz konnten in den meisten Fällen nur akkreditierte Investoren in Startups investieren.
Das JOBS-Gesetz ermöglicht Privatanlegern auf zweierlei Weise, in Startups zu investieren. Erstens können Startups durch Crowdfunding bis zu 1 Million US-Dollar aufbringen. Dies ist eine Form der Investition vieler kleiner Investoren, die ihre Ressourcen bündeln. Dies unterscheidet sich von Crowdfunding-Websites wie Kickstarter, bei denen Personen Geld spenden und für ihre Beiträge kein Eigenkapital erhalten. Zweitens wird eine Kategorie mit der Regel "Regulation A" (oder Reg A) erheblich erweitert, mit der Unternehmen Aktien anbieten können, ohne sich bei der SEC registrieren zu müssen. Nach dem JOBS Act können Unternehmen mit der erweiterten Reg A, die häufig als Reg A + bezeichnet wird, bis zu 50 Millionen US-Dollar pro Jahr anbieten, ohne die normalen Registrierungsanforderungen erfüllen zu müssen. Privatanleger können mit beiden Methoden bis zu einem bestimmten Betrag investieren, um Zugang zu relativ riskanten Risikokapitalinvestitionen zu erhalten.
